Wir JuLis

Herzlich Willkommen bei den JuLis Nordfriesland. Wir sind die nördlichste liberale Jugendorganisation Deutschlands. Als Untergliederung der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein wollen wir in der Region und im Land aktiv Politik mitgestalten. Freiheit, Toleranz und Eigenverantwortung sind hierbei unsere Leitmotive. Unter diesen Aspekten möchten wir die Interessen der jungen Menschen in der Öffentlichkeit vertreten!

Auf diesen Seiten findest du Informationen über uns und unsere Aktionen. Weiter steht für Interessierte eine Kontaktadresse bereit. Nur Mut.

Kreiskongress der Jungen Liberalen Nordfriesland

v.l.n.r: Andreas Maack, Julia Wolf, Cord Weber, Jörn Kieback, Tim Thiel

Husum - Am 20. Juni 2010 fand in Husum der Kreiskongress der
Jungen Liberalen (JuLis) Nordfriesland mit den anstehenden
Kreisvorstandswahlen statt.

Der Kongress der FDP-nahen Jugendorganisation war gut besucht, neben
JuLis-Landesvorsitzenden Patrick Löffel erschienen auch FDP-
Kreisvorsitzender Kurt Eichert und Ehrenmitglied Lasse Roth, der
seinerzeit den Kreisverband der JuLis aufbaute und jetzt in Hamburg
studiert.
Nach dem Rechenschaftsbericht wurde bei den Neuwahlen des
Vorstandes dem bisherigen Kreisvorsitzenden, Andreas Maack (19) aus
Sankt Peter-Ording erneut das Vertrauen der Mitglieder ausgesprochen.
Zu seinen Stellvertretern wurden Julia Wolf (15, Husum), Tim Thiel (19,
St. Peter-Ording) und Jörn Kieback (17, Husum) gewählt.
Der amtierende Kreisschatzmeister Cord Weber (20, Bredstedt) wurde im
Amt bestätigt und wird weiterhin die JuLis im Kreisvorstand der FDP
vertreten.


Die Jungen Liberalen können auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken:
„Der Vorstand hat im letzten Jahr eine sehr gute Arbeit vorzuweisen, wir
konnten unsere Mitgliederzahlen mehr als vervierfachen und bringen
frischen Wind in die FDP. Für das neue Jahr haben wir uns viel
vorgenommen. So wollen wir uns weiterhin zweimal im Monat in Husum
treffen und intensiv diskutieren. Gäste sind immer gerne gesehen,“
berichtet Maack, der wiedergewählte Kreisvorsitzende.

Sparen für zukünftige Generationen

Die Jungen Liberalen (JuLis) Nordfriesland begrüßen ausdrücklich die mutigen Schritte unserer Landesregierung. In Deutschland hat es bisher noch in keinem anderen Bundesland ein vergleichbares Sparpaket gegeben. Ziel ist es, bis 2020 das strukturelle Defizit von 1,25 Milliarden Euro einzusparen und zu einem ausgeglichenen Haushalt zu gelangen.


Dazu erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Nordfriesland, Andreas Maack (19) aus Sankt Peter-Ording:

„Uns ist bewusst, dass für viele die Einsparungen durchaus schmerzhaft sein werden.

Der eingeschlagene Weg ist aber nicht nur der richtige, sondern schlicht und einfach alternativlos.

Wir haben in Schleswig-Holstein jahrzehntelang über unsere Verhältnisse gelebt und müssen jetzt endlich die Realität anerkennen. Ein „Weiterso“ ohne an morgen und die Zukunft unserer Kinder zu denken, wie es in den letzten Jahrzehnten der Fall war, darf es nicht mehr geben.

Deutlich wird aus den vorgelegten Sparplänen jedoch auch, dass unsere Landesregierung nicht an den Kindern, sondern viel mehr für die Kinder sparen will.

Unterm Strich werden trotz der Einsparmaßnahmen zukünftig sogar mehr Unterrichtsstunden zur Verfügung stehen und somit die Kinderbetreuung sogar verbessert werden.

Wir JuLis Nordfriesland unterstützen daher die mutigen und konsequenten Schritte unserer Landesregierung, denen aber noch weitere folgen müssen, damit unser Bundesland nicht auf griechische Verhältnisse hinsteuert und die Zukunft der nächsten Generationen nicht weiterhin aufs Spiel gesetzt wird.“

 

2 Nordfriesen im Landesvorstand der Jungen Liberalen SH

Andreas Maack, Lasse Roth

Vom 13. bis 14 März fand der Landeskongress der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein in Schöneberg-Holm statt.

Neben einem Antrag zur Reformierung, der nach der Meinung der JuLis schülerfeindlichen Profiloberstufe, zahlreichen anderen Sachanträgen, stand auch die Wahl des neuen Landesvorstands auf der Tagesordnung.

Für Nordfriesland traten Andreas Maack (19) aus Sankt Peter-Ording, der schon im vergangenen Jahr als Beisitzer im Landesvorstand aktiv gewesen ist, und Lasse Roth (21), der mittlerweile in Hamburg studiert, an.

Andreas Maack, der vom FDP-Landtagsabgeordneten Oliver Kumbartzky vorgeschlagen wurde, erhielt eines der besten Wahlergebnisse des gesamten Kongresses und ist weiterhin das jüngste Landesvorstandsmitglied der JuLis SH.
Im vergangenen Jahr war er für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mitverantwortlich und betreute als Chefredakteur das Mitgliedermagazin „Liberty“. Zudem wirkte er bei dem Aufbau des Landesarbeitskreises „Liberale Schüler“ federführend mit.

Auch Lasse Roth bekam das Vertrauen der JuLis ausgesprochen und schaffte es in der Wahl sich gegen seinen segeberger Gegenkandidaten durchzusetzen.Er möchte vor allem neuen Wind in die Programmatik der JuLis SH bringen und neue Themen in den Vordergrund rücken.

Somit sind insgesamt 2 Nordfriesen im Landesvorstand vertreten. Nach jahrelanger Inaktivität der nordfriesischen, FDP-nahen Jugendorganisation „ist spätestens jetzt klar, dass Nordfriesland wieder fester Bestandteil des Landesverbandes geworden ist und man noch viel von uns hören wird,“ schlussfolgert Andreas Maack, der zudem der Kreisvorsitzende der JuLis NF ist.

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Jahresrückblick der Jungen Liberalen Nordfriesland

Aktion "Bildung aufrüsten" in Husum

(am) Auf der letzten Mitgliederversammlung zogen die Jungen Liberalen, JuLis Nordfriesland Bilanz über das vergangene Jahr.

Nicht nur für die FDP Nordfriesland war 2009 ein sehr erfolgreiches Jahr, auch deren Jugendverband, die JuLis konnten sich neu aufstellen und erlebten ein regelrechtes Wachstum.

Nach jahrelanger Inaktivität wählten die Jungen Liberalen im Juni dieses Jahres einen neuen Vorstand. Unter der Leitung von dem aus St. Peter-Ording kommenden Andreas Maack (19), dem Kreisvorsitzenden und dem Schatzmeister Cord Weber (19) aus Bredtstedt gelang es den Kreisverband erfolgreich wiederzubeleben.

Schon im Wahlkampf konnten sich die JuLis behaupten und griffen der FDP beim Plakatekleben und der Präsenz von jungen Leuten bei den Infoständen tatkräftig unter die Arme.

FDP-Kreisvorsitzende Kurt Eichert weiß auch seine JuLis zu schätzen: „Die JuLis waren überall in Husum, in Sankt Peter-Ording, Tönning und in Niebüll.“

Aber auch mit eigenen Aktionen machten die JuLis auf sich aufmerksam.

Bei der Aktion „Bildung aufrüsten“, brachten sie ihre Unzufriedenheit am derzeitigen Schulsystem zum Ausdruck.


Auch waren die JuLis Nordfriesland einer der aktivsten Gegner der Profiloberstufe, gegen die sie vehement gekämpft haben – mit Erfolg. „Unserem Engagement gegen die Profiloberstufe schloss sich auch der Landesverband Schleswig-Holstein an und machte das Thema Profiloberstufe zum Wahlkampfthema. Wenn man jetzt in den Koalitionsvertrag guckt, dann war das nicht vergebens. Wesentliche Verbesserungen an der Profiloberstufe werden von Ekkehard Klug, unserem neuen Bildungsminister vorgenommen werden. Es wird mehr Wahlmöglichkeiten geben, die Schüler sollen nicht mehr unter enormen Leistungsdruck stehen und bevormundet werden. Nach jahrzehntelanger maroder SPD-Bildungspolitik ein Segen für alle Schülerinnen und Schüler Schleswig Holsteins,“ berichtet der Nachwuchspolitiker und Schüler Andreas Maack mit ein klein wenig Stolz.


Einen weiteren Erfolg konnten die JuLis Nordfriesland im Oktober verbuchen: Andreas Maack wurde in den Landesvorstand gewählt und ist dort für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig und neuer Chefredakteur des Mitgliedermagazins Liberty.

Auch bei der FDP engagiert sich der liberale Nachwuchs und traut sich dort auch Positionen kritisch zu hinterfragen und neue Themen in den Vordergrund zu stellen.


Für 2010 haben sich die JuLis eine Menge vorgenommen. So wollen die JuLis weiterhin lautstark die Interessen junger Leute vertreten und an den Erfolg des vergangenen Jahres anknüpfen.

Die völlig neu gestaltete Homepage www.julis-nf.de ist fortan im Internet erreichbar.


Junge Liberale fordern ein Ende der Profiloberstufe

Schüler werden durch das derzeitige System der Profiloberstufe in ihrer individuellen Entwicklung weiterhin eingeschränkt. Eine Nachbesserung ist dringend geboten.

 

28.08.2009 – Kiel

Die Profiloberstufe sollte das gymnasiale Oberstufensystem grundlegend verändern und das alte System, das Kurssystem, ablösen. Jetzt nach einem Jahr, mit dem neuen System, sind die Ergebnisse wie bereits erwartet, ziemlich ernüchternd. Zu Beginn des neuen Schuljahres werden weiterhin viele Schüler aus Schleswig-Holstein mit diesem System ihr Abitur machen müssen. Eine Förderung ihrer individuellen Stärken, sowie ihrer Interessen wird ihnen verwehrt bleiben.

Ende 2005 wurde die Profiloberstufe der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese sollte, so die ehemalige Kultusministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD), “innovative Lehr- und Lernformen, individuelle Förderung sowie die Durchlässigkeit der Bildungsgänge“ ermöglichen. In der Praxis war es an vielen Gymnasien nicht möglich, mehrere Profile anzubieten, so dass die frühere Wahlfreiheit lediglich eingeschränkt worden ist.

„Die Profiloberstufe ist für die Schüler eine Katastrophe. Individualität wird eingeschränkt und Gleichheit erzeugt. Eine Vermutung ist es, dass das Ziel der Erreichung einer größeren Allgemeinbildung lediglich ein vorgeschobener Grund ist, während Kosteneinsparungen hingegen das eigentliche Ziel sind. Die Nachteile des neuen Systems sind aber fatal: Die Klassen sind größer geworden und können daher nicht die Lernatmosphäre bieten, die es in kleineren Kursen geben würde.

Der größte Nachteil am neuen System ist aber, die im Vergleich zum alten System stark eingeschränkte Fächerwahlfreiheit. Beim alten System konnten sich die Schüler die zu belegenden Fächer mit geringen Einschränkungen selber auswählen, beim neuen System ist dies durch die festen Profile nicht mehr möglich. Besonders für kleine Schulen ist das ein Problem, da diese ihren Schülern häufig nur zwei bis drei verschiedene Profile anbieten können.

„Die Jungen Liberalen Schleswig-Holstein werden beim Programmkongress der FDP am 6. September darauf achten, dass die Forderung nach einer Auflockerung der starren Profile im Landtagswahlprogramm aufgenommen wird. Schüler werden hiermit auch an kleineren Schulen mehr Wahlmöglichkeiten haben. Es macht kein Sinn, dass ein angehender Kunst- oder Sportstudent gezwungen ist, in Mathe, Deutsch und Englisch seine Abiturklausuren zu schreiben. Vielmehr muss es Spielraum für die Schüler geben, um je nach Fertigkeiten und Interessen die Klausurthemen zu wählen. Nur somit wird eine individuelle Förderung erreicht.“, so der Landesvorsitzende der JuLis Schleswig-Holstein, Patrick Löffel.